bodytalk produziert konsequent regionales TanzTheater mit politischem Inhalt, zumeist mit Live-Musik.


Yoshiko Waki und Rolf Baumgart haben bodytalk 2008 gegründet. Ihre Arbeiten werden von der Presse als „radikal lokal" und „Labor der Darstellenden Künste" bezeichnet. Die Produktionen entstehen häufig unter Einbeziehung des öffentlichen Raums sowie lokaler, gewachsener, auch abseitiger Kulturaktivitäten wie Lohn-Wäscherinnen jenseits des Rentenalters, Karnevalstanzgruppen, Schlangen-Philosophen...

bodytalk wurde mit dem Leipziger Bewegungskunst-Preis für die beste freie Produktion der Spielzeit, dem Bremer Autoren- und Produzentenpreis und dem Kölner Tanztheaterpreis ausgezeichnet.

In unserer Reihe Stadtstreicher - urbanale Räume geben wir wichtigen Momenten einer Stadt ein Ge- sicht: Zig Leiber / Oi Division behandelt Neo-Nazis im angeblich rechtsfreien Raum in Leipzig, Kölnstantinopel fragt, warum der Neubau einer Moschee in Köln diffamierend „Groß-Moschee" genannt wird, Ich bin ein Antifant, Madame stellt das gemütliche linke Selbstverständnis Bremens in Frage.

JEWROPE war gemeinsam mit dem Polnischen Tanztheater PTT in Poznan unsere erste internationale Koproduktion. Anfang 2016 folgte dann America's Next President (koproduziert mit Camposition/U.S.A.) und im Sommer AtomHeartMother als Koproduktion mit Futome Performance aus Japan. In 2017 und 2018 dann Koproduktionen mit AURA (Litauen), Gotra / Joost Vrouenaerts (Niederlande) und PTT (Polen).

bodytalk erhält seit 2012 „Spitzenförderung Tanz" in NRW und wurde von der Kulturstiftung des Bundes in das Doppelpass- und das Tanzfonds Erbe-Programm aufgenommen. Ausgangspunkt jeder Produktion ist jeweils die Frage: Was passiert, wenn Tanz und Realität zusammenstoßen?
Seit Herbst 2016 ist bodytalk artist in residence im Theater im Pumpenhaus in Münster.
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URL: http://www.bodytalkonline.de/bodytalk.html [6.11.2019]

DER UNVOLLENDENICH, 2009. In: paranorm Video-Dokumente: darstellende Kunst Video/Stills: © ralf roszius 



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