Achim Zeman (* 1961 in Stuttgart) ist ein deutscher Maler und Installationskünstler. Er ist ein Vertreter der Op-Art. Er ist bekannt für seine umfassenden Rauminstallationen, die sich über Wände und Fußböden ziehen und die Wahrnehmung herausfordern. Durch die Veränderung des Raums mit malerischen Mitteln entfaltet die Installation eine Sogwirkung, der sich der Betrachter nicht entziehen kann.


Zeman studierte von 1983 bis 1989 an der Hochschule der bildenden Künste Berlin und war Meisterschüler bei Kuno Gonschior. Durch ihn inspiriert, entdeckte Zeman die Gestaltung von Räumen mit den Mitteln der Malerei als einen Bereich seiner künstlerischen Arbeit. Sein besonderes Interesse gilt dabei räumlichen Installationen in öffentlichen Gebäuden und musealen Räumen. Neben zeitlich begrenzten Installationen wie 2008 im Rheinisches Landesmuseum oder 2009 bei der Gestaltung eines Raumes im Hotel Beethoven in Bonn entwirft und gestaltet er Installationen im Rahmen von internationalen Kunstausstellungen wie z. B. in Chicago anlässlich der Art Chicago 2010, und 2011 anlässlich der Art Toronto (Eingangshalle des Metro Convention Center). Im Concord Park Place in Toronto ist eine dauerhafte Installation von Zeman zu sehen.

1990 erhielt Achim Zeman ein Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg, im Folgejahr ein Arbeitsstipendium des Landes Berlin. Zeman ist Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler*innen Berlin und im Westdeutschen Künstlerbund. Seit 1992 lebt und arbeitet er in Köln.
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Seite „Achim Zeman". In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 18. November 2019, 22:10 UTC.
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Zeman, Achim. In: Galerie paranorm



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